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Hercules Magusanus und Vagdavercustis - im Reich der Götter
| im Jahr 165 n. Chr. erhielt die Colonia Claudia Ara Agrippinensium, das heutige Köln, prominenten Besuch - einer der mächtigsten Männer des Reiches, der Prätorianerpräfekt Titus Flavius Constans, weilte in der antiken Metropole am Rhein ; die Hintergründe seines Besuches sind unbekannt, von seinem Aufenthalt zeugt allerdings noch heute ein Altar, den er der batavischen Göttin Vagdavercustis weihte
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Reuter, Marcus |
2010 |
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Batavische Reiterhelme?
| das römische Heer bestand nur aus Infanterieeinheiten, die erforderlichen Reiterverbände wurden von verbündeten Völkerschaften gestellt und rundeten als so genannte Auxiliartruppen das taktische Spektrum der Römer ab, dabei zeichneten sich die Bataver besonders aus ; immer wieder heben römische Schriftquellen bewundernd hervor, dass batavische Reiter mit ihren Pferden voll ausgerüstet Flüsse durchqueren konnten
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Schalles, Hans-Joachim |
2010 |
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Technisches Meisterwerk im Wanderparadies Drover Heide
| der gut 1600 m lange Tunnelbau für eine römische Wasserleitung in die Zülpicher Börde ist bereits seit Ende des 19. Jh. bekannt ; nach dem Abzug der belgischen Truppen aus dem militärischen Übungsgelände bei Vettweiß im westlichen Rheinland wurde dieses einmalige technikgeschichtliche Denkmal durch einen Wanderweg erschlossen und kann so inmitten des Naturparks Drover Heide mit den "Füßen begriffen" werden
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Grewe, Klaus; Tutlies, Petra |
2010 |
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Als Arminius frech geworden ...
| wer kennt sie noch aus eigener Schulzeit, die großen Wandbilder, auf denen germanische Krieger kampfesmutig durch den Wald stürmen? Wer sang ihn noch auf der Schulbank, den Ohrwurm "Als die Römer frech geworden"? Seither hat sich einiges geändert an deutschen Schulen, wenn es um die "Schlacht im Teutoburger Wald" geht ...
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Sénécheau, Miriam |
2010 |
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Burgen der "Kulturhauptstadt"
| Kohle und Stahl, Kumpel und Currywurst - das Ruhrgebiet pflegt die alten Klischees mit wachsendem Erfolg, zudem werden moderne Kunst und Kultur der europäischen "Kulturhauptstadt 2010" betont; schon lange vor den Berg- und Hüttenwerken war die Region vergleichsweise dicht besiedelt und trotz erheblicher Verluste durch Krieg, Industrie und Desinteresse erlaubt das Land an Rhein und Ruhr mit seinen zahlreichen Burgen, Kirchen und historischen Stadtkernen immer wieder Einblicke in seine spannende Geschichte vor Thyssen und Krupp
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Leenen, Stefan |
2010 |
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Fundgeschichten aus Nordrhein-Westfalen
| seit der letzten Standortbestimmung der nordrhein-westfälischen Bodendenkmalpflege im Rahmen der Archäologischen Landesausstellung 2005 sind fünf ereignisreiche Jahre vergangen ; verschont von Kürzungen und Strukturveränderungen waren die Denkmalpflegeämter besonders durch Großgrabungen wie den Bau der Nord-Süd-Stadtbahn Köln oder das Kongresszentrum in Bonn gefordert
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Otten, Thomas |
2010 |
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Blei im Soester Westen
| die große Anzahl von Bleifunden in der Siedlung des 1. Jh. im Soester Westen deutet darauf hin, dass das westfälische Blei eine weitaus größere Bedeutung für die einheimische Bevölkerung hatte als bisher angenommen ; zudem stellen sich neue Fragen zum Handel bzw. Technologietransfer zwischen dem Römischen Reich und dem freien Germanien sowie zum Bleibergbau im nördlichen Sauerland
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Pfeffer, Ingo |
2009 |
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Im Fokus von Nationalismus, Rassismus und Politik
| Schwert schwingende "germanische Recken" und "Deutschland den Deutschen" - die Varusschlacht liefert eine Steilvorlage für übersteigerten Nationalismus, ausgrenzenden Rassismus und politische Ideologie ; vergleichbar vielleicht allein mit der Nibelungensage, ist der siegreiche Arminius, umgedeutet als "Hermann", der wirksamste Mythos in der neueren deutschen Geschichte
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Halle, Uta |
2009 |
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Legitimer Nachfolger und Usurpator
| zwei Lebensläufe ; "an Herkunft edel, im Kampf tapfer, im Denken schnell, mehr als von einem Barbaren zu erwarten ein fähiger Kopf" - dieses Charakterbild entwarf Velleius Paterculus (2,118,2), der Arminius persönlich kannte
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Kehne, Peter |
2009 |
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Neues Leben im alten "Badepalast"
| die Xantener "Trias" ist komplett ; in der einstigen Metropole Colonia Ulpia Traiana gibt es seit August des vergangenen Jahres neben dem Archäologischen Park und dem 1999 errichteten Schutzbau für die "Großen Thermen" das neue Römer-Museum ; der 22,5 Mio. Euro teure Neubau aus Stahl und Glas steht auf den ausgegrabenen Fundamenten der Eingangshalle des römischen "Badepalastes" und entspricht in Größe und Gestalt exakt dem steinernen Vorbild aus dem 2. Jh. n. Chr
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Kracht, Peter |
2009 |
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Neu inszeniert und präsentiert - die Römerthermen in Zülpich
| bei römischen Badeanlagen (Thermen) hierzulande denkt man vornehmlich an Weißenburg, Badenweiler, Aachen, Trier oder Xanten ; kaum einer verfällt auf Zülpich, obwohl gerade dort eine so gut wie kaum anderswo erhalten ist ; das wird sich zukünftig sicherlich ändern, denn die Zülpicher Römerthermen bilden seit Ende August 2008 den Mittelpunkt eines in dieser Form bislang einzigartigen Museums
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Horn, Heinz Günter |
2009 |
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Ein kleines Paradies
| "die Seele nährt sich, woran sie sich erfreut", schrieb einst Kirchenvater Augustinus ; seine Chorherren nahmen sich diese Sentenz wohl sehr zu Herzen, als sie im abgeschiedenen Tal bei Lichtenau ihr Kloster errichteten und dort mehr als 350 Jahre lebten ; sie schufen in Dalheim ein Kleinod klösterlicher Kultur, das westfälischen Charme mit inniglicher Spiritualität vereinte ; nun präsentiert es sich als Landesmuseum für Klosterkultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), als erster Musentempel Europas also, der sich dem Denken und Wirken frommer Gemeinschaften widmet
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Steinmetz, Jutta |
2009 |
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Varus auf der Spur ...
| "Varus, Varus, gib mir die Legionen zurück!" ; der römische Kaiser Augustus soll der Verzweiflung nahe gewesen sein, als er von der Niederlage dreier römischer Legionen unter dem Kommando des P. Quinctilius Varus im "Teutoburger Wald" erfuhr ; im Jahr 2009 jährt sich dieses bedeutsame Ereignis zum 2000. Mal ; drei Sonderausstellungen in Kalkriese, Haltern und Detmold erinnern an jene Schlacht, zahlreiche Veranstaltungen greifen das Thema künstlerisch auf - und sogar ein römisches Kriegsschiff, die "Victoria", ist auf mehreren Flüssen friedlich unterwegs, um für die Ausstellungen zu werben
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Kracht, Peter |
2009 |
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Imperium - Konflikt - Mythos
| 2000 Jahre Varusschlacht
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Aßkamp, Rudolf |
2009 |
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Vorstoß ins "Unergründliche"
| "Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen?" ; die einleitende Frage, die Thomas Mann in "Joseph und seine Brüder" stellt, beschäftigt auch Archäologen ; Ausgrabungen antiker Brunnen scheitern in der Regel an ihrer Tiefe ; das Vordringen zur Brunnensohle birgt Gefahren, der technische Aufwand ist erheblich
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Gaitzsch, Wolfgang |
2009 |
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Der Feldherr und seine Legionen
| Varus war ein erfahrener militärischer Führer, als er 7 n. Chr. an den Rhein kommandiert wurde, und im Teutoburger Wald wurden nicht irgendwelche Truppen aufgerieben ; das "Exercitus omnium fortissimus" hatte sich in vielen siegreichen Schlachten einen ausgezeichneten Ruf erworben
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Nuber, Hans Ulrich |
2009 |
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Die Blätterhöhle
| neu entdeckte steinzeitliche Fundstelle
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Orschiedt, Jörg |
2008 |
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Wo im Ruhrgebiet alles begann
| keine Landschaft wurde in kürzester Zeit in so hohem Maße durch den Menschen verändert wie diejenige, in der heute die Ballungszentren der modernen Industrie liegen ; was jedoch noch vor einigen Jahren unbeobachtet abgerissen wurde, legen heute Archäologen vor großem Publikum wieder frei ; für die Anwohner bedeutet dies zudem auch einen Rückblick auf ihre eigene Geschichte, da oftmals Großvater oder Vater die Familie durch ihre Arbeit in der benachbarten Industrieanlage ernähren konnten
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Obladen-Kauder, Julia |
2008 |
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Kelten zwischen Rhein und Nordsee?
| sie gewannen Salz aus der Nordsee und bauten aufwendige Entwässerungssysteme ; ihre Elite ließ sich ähnlich reich bestatten wie die keltischen Vettern an Donau, Seine und Mittelrhein ; doch wer waren diese Menschen, die das eisenzeitliche Nordwesteuropa zwischen Rhein und Nordsee bewohnten und deren Siedlungen und Gräber viele Hinweise auf keltischen Einfluss geben - Kelten?
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Jülich, Patrick |
2008 |
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Ein Ort weckt die Begehrlichkeit des Kaisers
| "Twesine" konnte auf eine lange Geschichte zurückblicken, als es erstmals in mittelalterlichen Schriftquellen erwähnt wurde ; die Wüstung liegt am linken Ufer der Diemel im südöstlichen Westfalen, offenbar war die unmittelbare Nähe zum Marsberg entscheidend für die Wahl des Platzes ; die Bewohner beuteten das im Umkreis anstehende Kupfererz aus ; da die Gegend strategisch günstig im Grenzgebiet zwischen fränkischem Reich und dem westfälischen Raum lag, gelangten sie mithilfe des Kupferhandels zu Wohlstand
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Nowak, Kristina |
2008 |
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Mit dem Fahrrad in die Römerzeit ...
| 2000 Jahre zurück in die Geschichte: Die 315 km lange "Römerroute" von Xanten nach Detmold nimmt den Radler mit in jene Zeit um Christi Geburt, "als die Römer frech geworden" (so der Titel eines alten Studentenliedes) und diese versuchten, das rechtsrheinische "Freie Germanien" ihrem Reich einzuverleiben - und so die Grenze vom Rhein an die Elbe zu verlegen
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Kracht, Peter |
2008 |
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Krupp - ein Stahlgigant als Bodenurkunde
| eines der bedeutendsten Beispiele einer industriearchäologischen Zone ist im Ruhrgebiet die so genannte Essener Weststadt, nämlich das Gelände der ehemaligen Friedrich-Krupp-Gussstahlfabrik, von der oberirdisch nur geringe Reste erhalten geblieben sind
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Hopp, Detlef |
2008 |
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Schlossgeschichte mit Gips und Grips
| 15 Jahre lang ist das Areal des Horster Schlosses in Gelsenkirchen durch das Westfälische Museum für Archäologie - Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege - archäologisch untersucht worden, jetzt hat eine zweite Phase der Arbeit begonnen: die Grabungsnachbereitung ; anders als sonst findet diese jedoch nicht "im stillen Kämmerlein" statt, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit, mit denkmalpädagogischem Begleitprogramm
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Peine, Hans-Werner; Wiechers, Renate |
2007 |
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" ... der Stadt zum Schmuck und Schutz"
| Köln blickt auf eine zweitausendjährige Festungsgeschichte zurück, seit dem 1. Jh. schützten feste Steinmauern die römische Stadt ; die antike Stadtmauer behielt ihre Funktion bis in das 12. Jh ; im Jahr 1106 erweiterten die Bürger mit Erlaubnis Kaiser Heinrichs IV. das befestigte Stadtgebiet auf 200 ha - gegen den Willen des Kölner Erzbischofs ; innerhalb von nur acht Wochen wurde ein Wall- und Grabenwerk mit Palisade angelegt ; in den folgenden Jahrzehnten errichtete man zwölf bis dreizehn repräsentative steinerne Torburgen
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Trier, Marcus |
2007 |
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Rund um das größte Römerlager nördlich der Alpen
| Lehrpfad Bergkamen-Oberaden
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Plamper, Elisabeth |
2007 |
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